1919 - 1926

Die Zeit bis 1926 wird im Folgenden von W. Stankowski, z. Teil von dem späteren Dirigenten K. Schilla geschildert.

Unter H. Linschewski gelangt der Chor zu beachtlicher Stärke. Ausgerüstet war der Chor wie ein Blasorchester. Bedingt durch die Nachkriegszeit und den Beginn der Inflation suchten Mitglieder des Chores Nebenverdienste. Man spielte in der Kirche nur zu Ostern, Pfingsten, Weihnachten und Silvester vom Turm der Kirche. Ansonsten wendete man sich mehr den weltlichen Veranstaltungen zu. Man spielte zu Turnfesten, Schützenfesten und zum Tanz. In Lünen-Süd bestehen zu dieser Zeit die Gebetsvereine an der Weißenburger Straße und der Sedanstraße. Beide Gemeinschaften haben auch Posaunenchöre. Zu diesen Chören wandern Bläser, denen die weltliche Richtung in Preußen nicht zusagt, ab. Dadurch kommt es um 1925 zum Zusammenbruch des Chores. Nach einiger Zeit setzen sich jedoch einige Bläser, die in den Gebetsvereinen spielen oder im Stadtchor Lünen, aber in Lünen-Süd wohnen, zusammen. Sie wollen den Posaunenchor Preußen zu neuem Leben erwecken.


1919 - 1926

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