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2011

Das Jahr 2011 stand im Zeichen einiger Veränderungen. Neben den traditionellen Gottesdiensten, wie zum Beispiel Ostern, die Auferstehungsfeier auf dem Kommunalfriedhof Lünen-Süd, die Konfirmationen, der zentrale Reformationsgottesdienst in St. Georg, der Ewigkeitssonntag, die Christvesper und der Weihnachtsgottesdienst in Lünen- Süd, begleiteten wir ebenso die Ordination von Frau Stückrath.

Besondere Auftritte hingegen waren das Frühlingsfest aller Musikgruppen am 20.03.2011 zur Vereinigung der Kirchengemeinden Horstmar und Preußen. Natürlich gehören dann ebenso die gelungene Vereinigungsfeier zu Pfingsten am 12.06.2011 sowie das Offene Singen am 1. Advent in Lünen- Süd. Hierbei wurde unser Chorleiter Andreas Rinke von der Kirchengemeinde verabschiedet. An dieser Stelle möchten wir besonderen Dank an Andreas Rinke bekunden für seine konstruktive und innovative Arbeit in unserem Chor. Durch seinen Einsatz wurde nicht nur die musikalische Qualität des Chores nach vorne gebracht. Trotz des Chorleiterwechsels hat er es auch geschafft, den Zusammenhalt im Chor zu erhalten und zu fördern.

In diesem Jahr wollten wir das aus früheren Jahren bekannte „Kurrende – Blasen“ wieder aufleben lassen. Leider ist dies am 03.12.2011 buchstäblich ins Wasser gefallen. Zum Glück hatten einige Chormitglieder am 22.12. um 17.00 Uhr Zeit, dies nachzuholen. Mit einem kleinen Kreise von Bläser/innen haben wir bei Rewe Fahle und Bäckerei Schulte das „Kurrende – Blasen“ dieses Jahr begonnen.
Zu unseren außerkirchlichen Auftritten gehören in diesem Jahr das Frühlingsfest der Südparkfreunde, die Veranstaltung zur Christi Himmelfahrt bei Giesebrecht, das Sommerfest des Walburgis–Hauses in Soest und der St. Martins Markt in Lanstrop. Bei diesen Gelegenheiten konnten wir unsere zweite Leidenschaft, die Blasmusik, den Leuten näher bringen.

Während unserer Weihnachtsfeier am 17.12. haben wir nicht nur unseren ausscheidenden Chorleiter Andreas Rinke mit einem selbst erstellten Gedicht und Ständchen verabschiedet, sondern auch langjährige Mitglieder geehrt: Björn Plastwich - 5 Jahre, Marius Graf - 10 Jahre, Gundula Hubig und Gisela Kortenbruck je 15 Jahre, Birgit Rohde und Horst Steinkuhl je 35 Jahre und Reinhold Kluge – 60 Jahre.

Erstmals in der Geschichte des Posaunenchores wurde eine Reportage über das traditionelle 19. Turmblasen am heiligen Abend um 23.30 Uhr vom WDR Lokalzeit Dortmund erstellt. Diese wurde am 19.12.2011 um 19.30 Uhr zu unserer Freude ausgestrahlt. Für die Aufnahmen und Interviews der Turmbläser wurde während der Generalprobe die Kirche ein wenig in Unordnung gebracht. Der Aufstieg zum Turm wurde hier sehr gut und realistisch dargestellt.

Aktivitäten der Jungbläser

Im Jahresverlauf nahmen unsere Jungbläser auch an Fortbildungen teil. In den Osterferien in Breckerfeld und in den Herbstferien in Meschede-Eversberg wurde neben bläserischen Techniken auch Musiktheorie unterrichtet. Ein ganz wichtiger Punkt für die geistliche Gesinnung der Jungbläser war die Gesangbuchkunde und die Erörterung biblische Themen. Beim gemeinsamen Frühlingsfest der sich Vereinigenden Kirchengemeinden Horstmar und Preußen wirkten sie entscheidend mit bei verschiedenen Variationen über „Unsere gefiederten Freunde“ von Jürgen Pfiester.

Ein Highlight durften alle jungen Bläser/innen im Spätsommer genießen: Wie im letzten Jahr haben wir zusammen mit den Jung-Gittaristen unserer Kirchengemeinde wieder im Gemeindehaus übernachtet. Neben dem Probennachmittag gab es auch wieder einige Überraschungen und große Abendteuer am Abend. Das Mitwirken im Gottesdienst am Sonntag war der Abschluss dieses Wochenendes. Hier wurden auch die neuen Konfirmanden/Innen begrüßt. Am 13.11.2011 haben die Jungbläser mit Verstärkung junger Leute aus dem großen Chor am 1. Jugendgottesdienst mitgewirkt.
Da die Jungbläserausbildung bei den meisten fast abgeschlossen ist, folgt nun das Chortraining. Hier werden sie speziell auf die Literatur des großen Chores trainiert. Schwierige bläserischen Hürden sind jetzt von unseren Nachwuchsbläser/innen zu überwinden.

In diesem Jahr möchte ich (Gundula Hubig) wieder mit einer neuen Anfängergruppe starten. Diesmal richtet sich diese Gruppe nicht an Kinder, sondern an Erwachsene Menschen, die Freude an Musik haben und schon immer mal ein Instrument spielten wollten, nur noch nicht die Zeit, Mut oder Muße hatten, es zu tun. Ich selbst habe erst im Alter von 35 Jahren begonnen, Trompete zu lernen und weiß um die Hemmschwelle und Schwierigkeiten im Erwachsenenalter neues zu erlernen.